Die 13-jährige Sandra geht seit Tagen nicht mehr zur Schule, obwohl sie eigentlich nicht krank ist. Abends verspricht Sandra den Eltern, dass sie am nächsten Tag wieder in die Schule gehen wird. Wenn es aber soweit ist, weint Sandra und weigert sich, das Haus zu verlassen. Sie klagt über Bauchschmerzen und Schwindelgefühle. Alles gute Zureden nützt nichts. Sandra kann nicht genau erklären, warum sie nicht mehr in die Schule möchte. Sie berichtet zwar von Konflikten mit Mitschülern. Nach Einschätzung der Eltern wären dies aber Probleme, die man lösen könnte, wenn man miteinander spricht. Sandra ist davon nicht zu überzeugen. Sie war schon immer ein eher ängstliches und unsicheres Mädchen, das sich schnell angegriffen fühlt und sich nicht so richtig zu wehren weiss. Den Eltern gelingt es nur mit grosser Mühe, Sandra zu einem gemeinsamen Gespräch beim KJPD zu bewegen. Die Informationen, die man dort über Angststörungen bekommt, sind jedoch sehr hilfreich. Es ist gar nicht so selten, dass Menschen übertriebene Ängste entwickeln. Sandra ist erleichtert, als sie dies hört.

Nach und nach lernt sie, dass Ängste nicht kleiner werden, wenn man ihnen aus dem Weg geht, sondern dass es darauf ankommt, sich der Angst zu stellen, um sie zu überwinden. 

Beispiele:

Wenn das Essen zum Problem wird!
Meine Eltern trennen sich!
Die Angst besiegen!
Ich habe zu nichts mehr Lust!
ADHS - Das Chaos im Kopf!
Irgendetwas stimmt nicht mit mir!
Ich will nicht in die Schule!
Ich MUSS das einfach tun!

Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst

 

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